Herzlich willkommen...

...auf der offiziellen Website des Tanzvideo-Projekts "Freedom"! 

Auf dieser Website informieren wir über unsere Arbeit. Schaut euch einfach um! Wir haben zahlreiche Informationen zum Projekt, den Beteiligten und vielem mehr zusammengestellt. 

Wir freuen uns über euer Interesse und beantworten gerne sämtliche Fragen. Nehmt einfach mit uns Kontakt auf. 

Wenn euch unser Projekt gefällt, gibt es zahlreiche Möglichkeiten, uns zu unterstützen – absolut unverbindlich! 

Wir freuen uns auf euch!

 

Eure Tanz- und Filmcrew

 


Aktuelles

!!! Freedom-Show-Event mit Videovorführung !!!

Nach langer Vorbereitungszeit ist es endlich bald soweit: Im März 2018 wird das Video und das dazugehörige Making-Of der Öffentlichkeit präsentiert. Eingebettet in ein abwechlungsreiches Bühnenprogramm! 

Special Guest wird Frank Paul Husmann sein, der das Originalvideo für DJ Bobo drehte. 

 

Eckdaten:

3.3.2018, 15 Uhr, "Bollwerk 107" Moers. Begrenztes Ticketkontingent. VVK: 5 EUR, AK: 7 EUR. 

 

Eine eigens eingerichtete Website informiert über das Event: hier klicken

ABGEDREHT!

(IM WAHRSTEN SINNE DES WORTES)

Liebe Freunde, Unterstützer und Mitstreiter,

 

am 14./15.5. konnten wir die Früchte unserer Planungsarbeiten ernten und durften endlich im Landschaftspark Nord zum Dreh antreten. Vorneweg sei direkt gesagt: Praktisch nichts lief so, wie wir es uns einmal ausgedacht hatten – das gedrehte Material ist aber trotzdem (oder vielleicht gerade deswegen?) ein wahrer Augenschmaus.

Im Nachhinein ist es beinahe nicht mehr nachzuvollziehen, welche Flüssigkeiten bei unserem Dreh wo flossen. Mal der Regen am Samstag, der uns im wahrsten Sinne des Wortes fast den Drehtag verhagelte, mal die eine oder andere Freudensträne, aber auch das Wasser, das unseren todesmutigen Lead-Tänzern Marc und Dimy in unserer szenisch attraktiv eingerichteten Pfütze in die Schuhe floss und ihre Körpertemperatur langsam aber sicher der Unterkühlungsmarke näher brachte. Einzig die Katastrophenschützer des THW konnten mit eilig herangeschafften BUND-Decken schlimmeres verhindern. So zitterten wir uns also durch Drehtag Eins, der neben Kälte vor allem durch ausgefallene Generatoren, kaputte Lichtdimmer und abgestürzte Fluggeräte geprägt war. Doch halt – was war eigentlich mit Manuel? Eben jenem Manuel, in dessen Kopf bei der sommerlichen Hitze des vergangenen Julis die Idee zu „FREEDOM“ entstanden war? Während die anderen Tänzerinnen und Tänzer zitterten wie Espenlaub, mimte er standhaft die deutsche Eiche in der wind- und wetterumwogten, 20 Zentimeter tiefen Pfütze im Bunkerdurchgang und auf den zugigen Lauframpen der Gasreinigung West. Mit einem kessen Lächeln, das während des Drehs oftmals einem versierten, konzentrierten Blick wich, trotzte er allen äußeren Widrigkeiten und schien die Eiskristalle, die sich im Laufe der Zeit an den Nasen des leiderprobten Teams bildeten, gar nicht bemerkt zu haben. Nur ein einziges Mal drohte diese Eiche namens Manuel zu stürzen: Als klar wurde, dass die unsicheren Wetterverhältnisse einen Dreh auf den Stahlplatten in der Nacht von Samstag auf Sonntag nicht zulassen würden. Doch da wir das Wort TEAM bei uns sehr ernst nehmen 

(T: Temperament, E: Engagement, A: Ambition, M: Motivation) gelang es, den Fall in letzter Sekunde zu bremsen.

Am Sonntag also auf ein Neues. Hektisch ging es zu am Set. Denn in den Köpfen der Kameracrew war die ehrgeizige Idee gereift, den Dreh der Stahlplatten zusätzlich zu den beiden Gießhallen noch an diesem Sonntag abzuwickeln. Es lag ein Hauch von Entscheidungsgewalt in der Luft. Können wir das schaffen? Ja, wir schaffen das! Also – nichts wie los, in der Gießhalle aufbauen, Movingheads einstellen, Nebelmaschine anwerfen. Die Musikanlage steht. Es läuft Freedom. Einmal mehr. Aber jetzt nicht locker lassen, den Aufbau abschließen. Dann warten – wo bleiben die Mädels? Dem Mut und der Hartnäckigkeit der sympathischen, aber bestimmten Regieassistentin Helena verdankten wir schließlich die Einsicht, dass Make Up Artist Lars nicht etwa das Deckenfresko der Sixtinischen Kapelle im Hüttenmagazin reproduzierte, sondern den Tänzerinnen lediglich zu einem strahlenden Antlitz verhalf. Aufatmen. Drehbeginn in t minus 15. Nach t minus 1,5 Stunden fällt schließlich die erste Klappe.

Nach der ersten Gießhalle ging es hinaus auf die Stahlplatten, wo unsere Lichttechniker zunächst einmal mit Adressproblemen kämpften. Während die Nichttechniker unter uns bereits mit Google Maps einspringen wollten, konnte das Problem, das in der nicht vorhandenen Kommunikation zwischen Lichtequipment und Software bestand, glücklicherweise gelöst werden. Die Euphorie und die Vorfreude waren mit Händen zu greifen. So hatten wir uns den Dreh vorgestellt. Bis in die Zehenspitzen motiviert, gefühlt mit dem Schriftzug „GEIL“ auf der Stirn und endlich einmal entspannt traten wir an. „Drehbeginn in t minus 5!“ Die Tanzcrew will sich noch einmal aufwärmen und äußert einen Musikwunsch. Es ist Freedom.

Beim Dreh der Stahlplatten-Szenen spürt jeder von uns dieses besondere Set-Gefühl. Das Aufwärmen wäre eigentlich nicht nötig gewesen, denn die Wärme kommt zu diesem Zeitpunkt bereits von innen. Langsam begreifen wir: Wir sind gerade dabei, den Lohn der Mühen einzutreiben, die wir in den vergangenen Wochen und Monaten auf uns nahmen. Die Stimmung ist gelöst. Regisseure werden auf Händen getragen.

Nach den Stahlplatten noch schnell ab zur Gitterwand. Die ersten Sektkorken knallen und erneut fließen Flüssigkeiten. Das Ende ist nah. Noch einmal ins Schnitzel gebissen, dann geht’s weiter. Die letzten Probleme müssen gelöst werden. „Hier ist es dunkler als in einem Pavianars**“... „Nein Manuel, du siehst nicht aus wie ein Schlumpf.“

Dann Klappe, Musik, Action. So schnell, wie es begonnen hat, ist es wieder vorbei.

Was folgt, ist die Stille nach dem Dreh. Ein bittersüßes Gefühl. Wir wissen: Wir haben es tatsächlich geschafft. Wir haben das größte Independentfilm-Projekt in NRW über die Bühne gebracht. Doch wir wissen auch: Nun ist es schon vorbei. Hinter uns liegt ein verrücktes Wochenende.

Müde schwingen wir uns in unsere Autos. Es ist irgendwann zwischen 3 und 5 Uhr morgens. Im Autoradio läuft leise, kaum hörbar, ein Eurodance-Beat. Es ist Freedom.

 

An dieser Stelle richten wir unseren Dank an alle TänzerInnen, Sponsoren, Helfer, Securitys und natürlich das THW. Ohne Euch wäre „FREEDOM“ nicht das geworden, was es war und ist: nämlich in erster Linie absolut unvergesslich.

Fotos vom Dreh

NEWS-ARCHIV

  • TANZPROBE ON LOCATION

 

Bei leider nicht ganz optimalem Wetter ging es am Wochenende mit der Tanzcrew in den Landschaftspark zum Proben der Choreographie an den geplanten Drehorten. Die Spannung steigt!


  • ABSCHLUSSMEETING ERFOLGREICH GEMEISTERT

 

Zu einem abschließenden Treffen der Crew haben wir uns am Sonntag, 24.4., im Schwelgern-Café in Duisburg getroffen. Es gab noch einige Punkte zu besprechen und letzte Fragen zu beantworten. Nun heißt es: Daumen drücken. In rund zweieinhalb Wochen geht es los. Wir sind bereit! 



  • DIE TANZTRAININGS SIND IN VOLLEM GANGE

Hochmotiviert und nun endlich vollzählig: So präsentierte sich die "FREEDOM"-Tanzcrew zuletzt beim Training. Für das Making-Of des Projekts wurden bereits Aufnahmen angefertigt.

"Daumen hoch" für den Einsatz!


Das Team bedankt sich für die Unterstützung bei: